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Nachdem es nicht das erste Mal war, dass ich in die USA in Sachen Bowling reiste, hatte ich mir diesmal ein genaues Ziel ausgesucht. Mit meinem Trainingskollegen Arno Hübner (Landeslehrwart in Bayern) besuchte ich die beiden Bowlingseminare des Herausgebers der wohl fachlich besten Bowlingzeitung "Bowling this Months", Bob Sommerville. Dass er ein absoluter Fachmann unserer Sportart ist, der in den Staaten größte Anerkennung findet, bewies er schon lange mit seinen Trainingsinhalten und einer auch von Profis geschätzten Methodik. In Zusammenarbeit mit seinem Chefinstrukteur Bill Hall zeichnete er einen roten Faden der neuen Erkenntnisse durch die Seminare "Coaching in den 90ern" und "New Adjustment". Akribisch stellte er seine Beweise zusammen. Auch das Hauptthema "Balance und Bewegung", das er sich durch eine Studie aufzwei US-Universitaten erläutern und bestätigen ließ, zeugte von einer professionellen Konzeption. In sieben Tagen wurden auf der 106 Bahnen großen Anlage "Show Boat Lines" in Las Vegas Trainingsinhalte mit neuen Schwerpunkten in Zusammenhang mit neuem Ballmaterial und veränderten Bahnbeschaffenheiten im wahrsten Sinne des Wortes gedrillt.
Richtige Bowlingarbeit konnte man die immer länger dauernden Stunden nennen. Spätestens jetzt war eine Beurteilung möglich, was Training für Profis bedeutet: Erklärung, Demonstration, Begründung, Eigenrealisierung. Vor allem aber Wiederholung und nochmals Wiederholung. Als dann schon am dritten Tag die nächste Größe der Fingereinsätze fällig war und das Daumenloch nicht mehr passte, gab man uns den Rat, eine aktuellere Bohrung mit verändertem Daumenwinkel zu benutzen. Nach dem Kauf von zwei neuen Bällen und den veränderten Bohrungen wurde das ganze Spiel wieder angenehmer und siehe da, auch wirkungsvoller. Leicht bis stark veränderte Darstellungen gab es vor allem bei: Nullposition, Erklärungen über das A-B-C-Spiel, richtiger Ballkontakt der Indexfinger, neue Balance-Methodik und Schrittgestaltung.
Auch Veränderungen bei der Spieltechnik auf Grund von neuem Materialmix im Zusammenhang mit Bahnenveränderungen wurden vermittelt. Neu war für uns auch, dass man bei einer 40-feet-Ölung mit 70 Einheiten Öl in den Heads auch noch eine phantastische Hakengroße spielen kann, wenn man die Technik und das Tempo variabel einsetzen kann. Trotz des Stress bewunderten wir noch die Ex-Profis der Seniorentour bei einem Wettbewerb. Nach einer Qualifikation mit 237 Schnitt musste unser Bekannter aus Texas mit 904 Pins (4 Spiele) leider die Koffer packen, weil der Cut bei 926 Pins lag. Die "Gruftis" haben uns gezeigt, was auf regulären Bahnen mit viel Öl alles möglich ist, und dass sie im weltweiten Amateurbowling noch heute konkurrenzfähig sind. An dieser Stelle erlaube ich mir doch anzumerken, daß sich die Verantwortlichen der Deutschen Bowling Union einmal dafür entscheiden sollten, ihre Trainer in den USA fortbilden zu lassen. Vielleicht würden wir dann auch einmal - zumindest in Europa - mehr als nur vereinzelte Siege erringen. Denn Spitzenbowling fängt international bei den Herren eben erst bei 220 Pins an - und zwar auf korrekten Bahnen.
Beispiel gefällig: Bei der kürzlichen Veranstaltung siegte Tim Mack mit einem Schnitt von 257 Pins vor Michael Wolf 242, beide USA. Der beste Deutsche Thilo Diesener wurde 33. mit einem Schnitt von 223 Pins, wenngleich der Schnitt ja gar nicht so schlecht ist, wenn man sieht, wer alles hinter ihm war. Dennoch: Dies sollte uns zu denken geben.
Franz Beckenbauer war häufig auf den Münchner Bowlinganlagen zu Gast. BM hatte damals ein Kurz-Interview wie folgt mit ihm:
Herr Beckenbauer, Sie sind ja als Meister der Lederkugel inzwischen sehr bekannt. Wie
steht es mit Ihren Leistungen mit der Bowlingkugel?
Na, es geht. Zufrieden bin ich noch nicht. Ist halt garnicht so einfach wie es aussieht.
Warum spielen Sie Bowling?
Ach, ich spiele es sehr gerne, außerdem ist es für mich Ausgleichssport den
ich als ideale Ergänzung zum Fußball sehe. Für mich ist es auch sehr wichtig, dass es hier normalerweise keine Verletzungsgefahren gibt.
Na dann weiterhin "Gut Holz"und viel Erfolg beim Fußball!
Danke





Das »Ten-Pin-Bowling«, wie wir es jetzt kennen, ist eigentlich noch kein sehr alter Sport. Es kam um 1875 in den USA auf. Über die Entstehungsgeschichte, aber auch über die Vorgeschichte ist nur wenig bekannt. Zweifellos ist das Bowlingspiel aus dem Kegeln hervorgegangen, und somit haben Kegeln und Bowling eine weitgehend parallel verlaufende Geschichte. Betrachten wir also einmal kurz die wichtigsten historischen Daten dieser beiden Sportarten.
In einem ägyptischen Kindergrab, das etwa um 5200 v. Chr. angelegt wurde, fand man ein Kegelspiel. Es bestand aus neun kleinen, schmalen Kegeln, drei Steinbällchen und drei Marmorstücken, die offenbar ein kleines Tor bilden sollten, durch das der Ball geworfen werden musste.
Ein weiterer antiker Fund war das polynesische Spiel »Ula Maika«, das ebenfalls aus Kegeln und Steinbällen bestand. Bei diesem Spiel mussten die Bälle über eine Entfernung von 18 m auf die Kegel zu gerollt werden. Auch heute handhabt man im Bowlingsport noch immer denselben Abstand.
Manche mögens heiß - auch wenn sie bereits in die Jahre kommen. Werner Gessner, Gründer und Leiter der Int. Bowling Akademie/Deutschland ist verliebt in diese Sportdisziplin. Seine Erfahrungen als Bowlingspieler, Bahnenbetreiber, Funktionär und Projektberater sind viel gefragt. Seit ihm ein Seminarteilnehmer (Holger) den Floh ins Ohr gesetzt hat, doch mit seiner Trainererfahrung ins Internet zu gehen, um allen den Zugriff auf sein Wissen zu ermöglichen, reißt die Arbeit nicht mehr ab.
Nach einer anfänglichen Zugriffsrate von 30.000 Abrufen in wenigen Monaten bezieht sich der derzeitige Stand von www.bowlingpage.de bei sensationellen 1.400.000 Hits in den vergangenen 12 Monaten. Aus 58 Staaten der Erde kamen die Seitenaufrufe und das Gästebuch ist fast 100 % voll des Lobes über Inhalte und Gestaltung. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Holger, den Urheber, Initiator, Gestalter und leider, aus beruflichen Gründen, ehemaligen Webmaster dieser vielgelobten Seiten.
Im Jahr 2001 hielt Werner Gessner 29 Seminare in Regensburg ab und war in Clubs und Vereinen im In- und benachbartem Ausland tätig. Das Bundesligateam "Ratisbona Regensburg" (Deutscher Meister 2001) musste betreut werden und die "Bowl Expo" in Las Vegas durfte natürlich auch nicht fehlen, um auf dem neuesten Stand zu sein. Was ist nun die Devise eines Bowlinglehrers der Werner Gessner heißt? Lerne Dein Spiel, die Hintergründe und dein Material, sprich Sportgerät, auf das genaueste kennen, dann kannst du erfolgreich werden. Als Perfektionist kann er nicht mit Halbheiten leben. Menschen, die immer versuchen den bequemsten Weg zu gehen, kann er nicht ausstehen. Genau dies war der Grund, warum er seine Landeslehrwart- und Landestrainerposition in Bayern aufgab. Spieler(innen), die man zum Lernen, zur Kaderarbeit tragen musste, wurden ihm zum Greuel. Werner Gessner gründete daraufhin seine Int. Bowling Academie, dabei hat der heute sehr erfolgreiche Seminarleiter, dass was er immer wollte, es kommen Leute, die lernen wollen, die begierig Wissen aufnehmen und fast alle Fragen beantwortet bekommen. Hat Werner Gessner auch Vorbilder?
Bei dieser Frage kommt er ins Schwärmen und meint: David Ozio ist der beste Beweger und vielseitigste Spieler. Genau deswegen nimmt er dessen Würfe immer wieder gerne als "Leitbild" der perfekten Bowlingbewegung. Wie sieht es mit der Zukunft aus? Solange er geistig und natürlich körperlich fit ist, will er noch vielen Interessierten nach vorne helfen. Eine seiner nächsten großen Aufgaben ist der Mitaufbau einer DBU Trainerakademie. Wir brauchen in den Ländern bessere Ausbildung, dafür müssen Richtlinien und Inhalte neu gestaltet werden - es erfordert viele Stunden. Seinem ehemaligen Landesvorgesetzten "Leo Plum", seines Zeichens neuer Generalsekretär der DBU, will er durch seine Mitarbeit für die jahrelange Aus- und Fortbildungsunterstützung danken.
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Werner Gessner Werner wurde am 29.12. 1939 in Nürnberg geboren und wohnt seit 1945 in Regensburg. Er spielt Bowling seit 1965 und beendete seine aktive Laufbahn in der 2. Bundesliga 1999. |
Leiter der 'Int. Bowling Academie Regensburg' und der 'Trainer Akademie der DBU'; Coach des deutschen Meisters 2001 Ratisbona Regensburg
In seiner internationalen Academie, die er 1999 gründete, führt er - nach amerikanischem Vorbild Bronze/Silber/Gold - Level - Seminare durch und ist bei mehreren Vereinen und Verbänden als Privatreferent in der Ausbildung tätig. Für den bayerischen Verband hat er das komplette Lehrwesen erstellt. Sein Name steht in einer Reihe mit den "grossen" Trainern Europas.
Er machte 1994 den A-Trainer-Schein und war nie mit dem errungenen Status zufrieden. Er suchte unablässig neue Herausforderungen. "Du wirst ein guter Trainer, wenn Du Deine Möglichkeiten nutzt und mit den Sportlern arbeitest. Jeder neue Absolvent bringt Dich weiter" (Zitat von einem seiner Schüler).
In den USA besuchte er renommierte Seminare und Kurse, so unter anderem:
Seine Prinzipien
| Lerne Dein Spiel: |
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| Bilde gut aus: |
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An dieser Stelle möchten wir unseren Lesern mitteilen, dass ich - Werner Gessner, Leiter der Int. Bowling Akademie/Deutschland - der DBU nicht mehr als Bundeslehrwart zur Verfügung stehe.
Ich bildete für unterschiedliche Landesverbände bisher Klubbetreuer, C- und B-Trainer aus. Auch Deutschlands A- und Nationaltrainer waren bei mir zur Fortbildung.
Auf Grund meiner Kompetenz und internationalen Ausbildungstätigkeit wurde ich gebeten, die neuen Inhalte des Lehrwesens Bowling mit zu bestimmen. Nach langen Gesprächen mit dem damaligen Sportdirektor Leo Plum ließ ich mich dazu überreden, in Zusammenarbeit mit dem Bundestrainer Bowling - Peter Lorenz - sowie dem DKB Lehrwart Grohmann neue Ausbildungsinhalte zu schaffen.
Nach einigen Treffen in Bayern und Würtemberg stellte sich aber heraus, dass der DKB-Bundeslehrwart mit seiner Art und Einstellung weit vom realen - fachlichen - Tagesgeschäft entfernt war. Meine Vision vom "aktuellen Bowlinglehrwesen" wurde gerade vom DKB-Bundeslehrwart nicht verstanden. Man wollte weiterhin eine hochprozentige Theorieausbildung, wobei nach meiner Meinung die Bowling-Praxisausbildung absolut - wie bisher - zu kurz kommt.
Ich konfrontierte die letzte Zusammenkunft mit der Aussage:
Ich kann nicht verstehen, dass ein DKB-Bundeslehrwart - Kegeln/Classic eine weitere Erhöhung der Ausbildungsstundenzahl für C-Trainer von 120 auf 160 Stunden fordert, wo er bereits jetzt schon bei Classic den - gegenüber Bowling - wenigen Praxismöglichkeiten an inhaltliche Grenzen stößt.
Den Hammer brachte dann der Grohmann-Atlatus und jetzige DBU-Bundeslehrwart Thilo Schweizer (ebenfalls aus Würtemberg) mit der Aussage:
Für die Materialkunde würden ja 2 Stunden in einer C-Trainerausbildung genügen.
Dass ich mich mit solchen Fachleuten nicht in ein Boot setzen wollte war klar - leid tut mir nur der Bundestrainer für Bowling.
Aus diesem Grunde war eine weitere Zusammenarbeit mit der DBU leider nicht mehr möglich.

von links: Patricia Klug, Bigi Manico, Tanya Petty. Yvonne Groß, Maria Gröger und Tanja Theißen
Wir gratulieren unserem Regensburger Damen Bowling Team Lucky Strikers Regensburg zum Deutschen Meistertitel.
Bereits zum 4. mal nach 1999,2000 und 2007 holten sich die Regensburger Mädels auch den Titel in 2008. Die Spielerinnen Tanya Petty, Yvonne Groß, Bigi Manico, Tanja Theißen und Patricia Klug wurden von der erfahrenen Regensburger Betreuerin Maria Gröger stets optimal betreut.
Die Int. Bowling Akademie/Deutschland unterstützt das Team nun für die kommende Saison aufs Neue.